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Unter Frühkastrationen versteht man Kastrationen ab 8 – 12 (-14) Wochen bzw. in der Pubertät, also vor Eintreten der Geschlechtsreife. Das heißt nicht zwingend, dass Frühkastrationen mit 8 Wochen gemacht werden müssen; es besteht die Option für den Fall, dass die Umstände es erfordern sollten. Dass einige TÄ sich dagegen sträuben, hat eher etwas mit eigner Unsicherheit auf Grund von Ungeübtheit und unzureichender Information zu tun. Das Narkoserisiko wird von diesen TÄ subjektiv als höher eingeschätzt. Geübte TÄ dagegen sagen, dass man zwar Fingerspitzengefühl brauche, und dass ein Narkoserisiko ja generell bestehe. Kastrationen sind übrigens die am häufigsten ausgeführten OP in TA-Praxen. Narkose und OP stellen laut Diplom-Biologin Dr. Willa Bohnert (Tierschutzzentrum TiHo Hannover) an sich kein erhöhtes Risiko dar. (Quelle: WDR Servicezeit Tiere)
Die meisten angeblichen Nachteile einer Frühkastration konnten nicht belegt werden Frühkastrationen sind demnach nicht verantwortlich für Harnwegserkrankungen noch leisten sie
Wenn Kinder Kinder kriegen…
Weibliche Katzen rechtzeitig zu kastrieren ist auch deshalb von großer Bedeutung.
Aus tierschützerischer Sicht ist der Frühkastration ein klares JA! zu erteilen. AUS DER SICHT DES VEREINS ANIMAL PROTECTION GROUP e.V. Tierauffangstation APG in Bitterfeld Katzenproblematik deutschlandweit, auch in Bitterfeld
Ob wir gemeinsam uns für die freilebenden Katzen einsetzen sollen? Viele Grüsse, Leiterin der Tierauffangstation APG in Bitterfeld
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Aktualisiert ( Samstag, den 17. Juli 2010 um 13:29 Uhr )
THESENPAPIER ZUR JAGD

Animal Protection Group Arbeitsgruppe für Tierrechte e.V.
Ignatz-Stroof-Strasse 8,
06749 Bitterfeld, Sachsen-Anhalt
Pressemeldung vom 04.03.2010
versendet an die Mitteldeutsche Zeitung in Sachsen-Anhalt und Sachsen
Thesenpapier zur Jagd
Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Dabei dient nur ein Bruchteil der erlegten Tiere als Nahrung oder wird z.B. als Pelz verwertet. Das Hauptargument für dieses Tun sei der Arten- und Naturschutz, argumentieren die Jäger und die Politik, die den Rahmen für dieses Massaker bietet. Es gehe darum Bestände stabil zu halten und die bei uns fehlenden Prädatoren wie Wölfe und Bären zu ersetzen.
Bei dieser Argumentation schreien sowohl Wildbiologen als auch Tierrechtler und Tierschützer auf. Schockierend dabei ist, dass die Behörden, die Abschusszahlen festlegen, keinerlei fundierten Erkenntnisse über die tatsächliche Bestands- noch über die angeblich hohen Schadenszahlen haben. Bestandzahlen werden aus Abschusszahlen hochgerechnet. Eine Methode, die keinem wissenschaftlichen Standard entspricht.
Inzwischen ist hinlänglich wissenschaftlich bewiesen, dass diese vermeintliche Bestandsdezimierung die sozialen Strukturen im Tierreich zerstört und u.a. somit die Tiere zu einer unkontrollierten Vermehrung anregt. Hinzu kommt, dass mit direkten oder indirekten Fütterungen in das natürliche Nahrungsangebot der Tiere eingegriffen wird, was gerade in den Wintermonaten zum Aussetzen der natürlichen Selektion führt. Am Ende ist genau das Gegenteil der ursprünglichen Absicht erreicht: die Bestände erhöhen sich.
Bei der Betrachtung der Strukturen in der Jägerschaft und dem Agieren der politischen Instanzen ist nur ein konsequenter Schluss möglich: die in Deutschland praktizierte Jagd ist eine Hobby- und Spaßjagd, bei der Trophäenkult, das gesellschaftliche Erlebnis und die Lust am Töten mit dem damit verbunden Ausleben von Machtgefühlen im Vordergrund steht. Letzteres wird immer wieder durch Jägerberichte aus Insider-Kreisen bestätigt.
Die Behauptung der Jäger, Jagd sei angewandter Naturschutz, verkommt dabei zur Farce. Vielmehr ist festzustellen, dass Jagd oft mit Tierquälerei verbunden ist und in der Praxis oftmals feigem Mord an einem Mitlebewesen gleicht. Diese Argumentation der Tierschützer erhält zunehmend Rückhalt durch Wildbiologen.
Die Jagd findet in einer von der Gesellschaft oft wenig gekannten und wenig beachteten Subkultur - Tradition genannt - statt, deren Handeln durch eine für diesen Bereich lobbyistisch geprägte Gesetzesgebung legitimiert wird.
Jagdunfälle und "Fehlabschüsse", wenn z.B. bei einer Treibjagd ein Pferd oder eine Kuh erlegt wird, rütteln regelmäßig auf und rücken die Jagd für einen Moment in den Focus der Bevölkerung.
Wichtig ist auch zur erkennen, dass die Jagd keiner umfassenden behördlichen Kontrolle unterliegt. Der "Jagdschutz" obliegt den Jägern selbst, was einer Selbstkontrolle gleichkommt, die für ein demokratisches Gesellschaftssystem einen untragbaren Zustand darstellt.
Jagdbehörden beschränken sich meist auf das Ausstellen von Jagdscheinen, die Registrierung von Abschusszahlen und werden wiederum häufig von Jägern geleitet, so dass Jagdvergehen und Gesetzesverstöße häufig unerkannt und ungeahndet bleiben.
Weiter kommt hinzu, dass Jäger jährlich mehrere tausende Hunde und zehntausende von Katzen wegen „Wilderei“ töten, was selbstredend so gut wie keine Akzeptanz findet.
Da bereits 2004 eine EMNID-Umfrage ergab, dass mehr als 76 Prozent der Bevölkerung der Jagd kritisch gegenübersteht oder diese vollends ablehnt, ist es letztendlich verständlich, warum sich Widerstand gegen die Jagd mehrt.
Im Rahmen dieser Entwicklung haben nun führende Tierrechts-, Tierschutz- und Naturschutzorganisationen ein Thesenpapier unter dem Titel "Grundthesen zur Jagd" erarbeitet, welches die Fakten rund um die Jagd kurz und knapp analysiert. Aus diesen Thesen sind künftig weitreichende Forderungen abzuleiten, die der bisher praktizierten Jagd einen neuen Rahmen gewähren müssen.
Das Thesenpapier soll zum einen in der Bevölkerung eine noch höhere Aufmerksamkeit wecken – es besteht nach wie vor ein immenser Informationsbedarf – und zum anderen in die Diskussionen um die Jagdgesetzgebung eingreifen. So wird z.B. in Rheinland-Pfalz zur zeit eine Landesjagdgesetznovellierung diskutiert, bei der jedoch zu erkennen ist, dass der Tier- und auch der Naturschutz wieder weitestgehend auf der Strecke bleibt.
Die "Grundthesen zur Jagd" werden unterstützt von folgenden Organisationen und Initiativen (in alphabetischer Reihenfolge):
- Aktion Kirche und Tiere – AKUT e.V.
www.aktion-kirche-und-tiere.de - Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt
www.albert-schweitzer-stiftung.de - Tierrechtsvereins Animal Protection Group - Arbeitsgruppe für Tierrechte e.V.
www.animalprotectiongroup.de - AnimalSpirit
www.animal-spirit.at - Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.
www.arbeitskreis-tierschutz.de - Das Tier + Wir Stiftung für Ethik im Unterricht
www.tierundwir.ch - Die Tierfreunde e.V.
www.die-tierfreunde.de - Für die Rechte der Robben
www.robbenschutz.de - Hans-Rönn-Stiftung
www.hans-roenn-Stiftung.de - Initiative jüdischer Tierschutz
www.tierimjudentum.de - Initiative zur Abschaffung der Jagd
www.abschaffung-der-jagd.de - Jagd-Kritik, weil Wildtierschutz wichtig ist
www.jagdkritik.ch - Lassy.org
www.lassy.org - LUSH – fresh handmade cosmetics
www.lush.com - Natur ohne Jagd e.V.
www.natur-ohne-jagd.de - Ökologisch-Demokratische Partei, Kreisverband Baden-Baden
www.oedp-baden-baden.de - Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa – PAKT e.V.
www.paktev.de - PeTA
www.peta.de - pro iure animalis
www.pro-iure-animalis.de - RespekTiere e.V.
www.respektiere.at - SOS-Galgos
www.sos-galgos.net - Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei
www.tierschutzpartei.de - Tiere brauchen Freunde e.V. Baden-Baden
www.tiere-brauchen-freunde.de - Tierheim Viernheim
www.tierheim-viernheim.de - Tierherberge Donzdorf
www.tierherberge-donzdorf.de - Tierrefugium Hanau
www.tierrefugium-hanau.de - Tierschutznews
www.tierschutznews.ch - Trialog 4 Animals
www.trialog4animals.eu - Vegetarierbund Deutschland
www.vebu.de
Die verantwortlichen Organisationen verbinden mit ihren Thesen die Hoffnung, einen Weg hin zu einem tiergerechten und naturgerechten Umgang mit unseren Mitkreaturen und unserer Umwelt zu ebnen, ein neues Bewusstsein zu wecken, so wie es in den vergangen Jahrzehnten in wichtigen Belangen des Umweltschutz in Ansätzen geschehen ist.
Weitere Informationen unter: www.pro-iure-animalis.de
V.i.s.d.P.: pro iure animalis, Harald Hoos, 76829 Landau, 0175-8033918
Aktualisiert ( Dienstag, den 09. März 2010 um 11:55 Uhr )
Bundesverband Tierschutz e.V. Großer Name und wenig dahinter
Er zählt sich selbst zu den „großen und seriösen Tierschutzdachverbänden in Deutschland“. Er ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V. und er besteht seit 47 Jahren. Doch ob der Bundesverband Tierschutz e.V. seinen Ansprüchen gerecht wird, ist mehr als fraglich. So verweigerte der Verein die Herausgabe von Finanzzahlen, obwohl er als Mitglied des Deutschen Spendenrates dazu verpflichtet ist. Erst nach einer Beschwerde beim Spendenrat gab es ein paar Angaben, die aber völlig undurchsichtig sind. Zudem stellte sich bei der Recherche heraus: Der Vorstand des Bundesverbandes wusste nicht einmal genau, wozu er sich verpflichtet hat. Jetzt denkt der Spendenrat über Konsequenzen nach. Nicht zu Unrecht, wie noch andere widersprüchliche Aussagen des Vereins belegen.[...]
Quelle: CharityWatch.de
Aktualisiert ( Sonntag, den 29. November 2009 um 14:59 Uhr )
Düsseldorf: Transport mit 41 Hunden gestoppt
Durch Mitarbeiter des Amtes für Verbraucherschutz und dem städtischen Ordnungs- und Servicedienst wurde am Sonntag, 25 Oktober 2009 ein, aus Spanien kommender Hundetransport mit 41 Hunden, gestoppt. Die Übergabe der Hunde, an zukünftige Hundebesitzer, sollte am Unterbacher See stattfinden. Dr. Peter Steinbüchel, Leiter des Amtes für Verbraucherschutz, teilte mit, das auf dem Transport 12 Welpen, einige waren unter 8 Wochen, frisch operierte Hunde und auch anscheinlich kranke Hunde, waren. Unter den kranken Hunden war ein Welpe mit blutigen Durchfall.
Der Transport fand unter katastrophalen Bedingungen statt. Die Tiere sollen in zu kleinen Käfigen ununterbrochen untergebracht gewesen sein und waren mind. zwei bis drei Tage in diesen Käfigen unterwegs. Dies konnten die kontrollierenden Tierärzte des Amtes für Verbraucherschutz aus den Gesundheitszeugnissen entnehmen. Im Bus selbst stank es nach Urin und Kot. Der Transport kam als Sammeltransport aus verschiedenen Orten in Spanien.
Der Fahrer, ein Deutscher mit spanischen Papieren, und sein Begleiter zeigten sich völlig unbeeindruckt von dem Zustand der Hunde.
Lt. der NRZ wurden 14 Hunde an neue Hundehalter übergeben.
siehe Pressemitteilung: Amt für Kommunikation Landeshauptstadt Düsseldorf
lesen Sie auch:
Aktualisiert ( Freitag, den 30. Oktober 2009 um 17:40 Uhr )
VON TIERFREUNDEN UND TIERQUÄLERN
Es gibt viele Tierfreunde in Deutschland. Sehr viele. Wir gehören zu den tierfreundlichsten Ländern - sagt man . Und schenkt man Politikeraussagen Glauben, haben wir auch das beste Tierschutzgesetz der Welt.
Kenner der Materie sprechen hingegen von einem "Tiernutzgesetz", das in der Praxis kein Tier vor Mißhandlung schützt. Denn der Begriff 'Tierschutzgesetz' täuscht darüber hinweg, daß es leider eher Hauptanliegen des Gesetzes ist, gnadenlos die Ausbeutung von Tieren zu regulieren und letztlich auch zu legalisieren - statt zu schützen.
Sei es bei offiziellen Umfragen zum Welttierschutztag am 4. Oktober, oder in privaten Gesprächen, immer wieder wird von der Bevölkerung bekundet, wie sehr "tierlieb" man doch sei. Es ist "in", gehört heutzutage einfach zum guten Ton, sich demonstrativ zum Umweltschutzgedanken zu bekennen und ein Herz für Tiere zu zeigen.
Doch wie tierfreundlich sind wir im Alltagsleben, wie sieht es wirklich aus ? Ist vieles vielleicht nur ein leeres Lippenbekenntnis?
Aktualisiert ( Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 07:50 Uhr )
Jerichower Land: 50 verwahrloste Hunde gerettet
In einem alten Kuhstall bei Rietzel im Jerichower Land hat ein Züchter offenbar 50 Hunde zurückgelassen. Darunter sollen auch drei Welpen sein. Mitarbeiter des Veterinäramtes Burg befreiten die Tiere am Mittwoch mit einem Bolzenschneider. Mindestens eines der Tiere ist tot. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. ...
Quelle: MDR
Aktualisiert ( Donnerstag, den 01. Oktober 2009 um 16:47 Uhr )
Polizei stoppt LKW mit erschöpften Hunden an Bord
Stadt Magdeburg verlängert Meldefrist für Kampfhunde
In Magdeburg leben den Angaben zufolge derzeit weit mehr als 200 Hunde, für die seit dem 1 September eine gesetzliche Meldepflicht besteht. Die Stadt räumte den Hundehaltern eine erneute Frist bis zum 20 Oktober ein, um die Tiere im Fachdienst Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten registrieren zu lassen. Bis dahin müssten Halter keine Nachteile oder finanzielle Konsequenzen befürchten, hieß es. Die Stadt Magdeburg hat die Meldefrist für Kampfhunde verlängert. Bislang hätten erst 72 Hundehalter ihre Tiere bei den Behörden gemeldet, teilte die Stadt am Montag mit. Nur für 31 dieser Hunde sei ein bestandener Wesenstest vorgelegt worden. Uneinsichtigen Haltern drohten Bußgelder von bis zu 10 000 Euro....
Quelle: AD HOC NEWS
Aktualisiert ( Montag, den 21. September 2009 um 13:02 Uhr )

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